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Entsprechend schwierig gestaltete sich denn auch die Pflege der Benutzerdatenbank. Sämtliche der 3000 Benutzerkonten mussten
regelmäßig von Hand auf Fehler überprüft werden. Dabei kamen veraltete Daten, verwaiste oder doppelt angelegte Konten zum
Vorschein. Das Problem: Es fehlten transparente Prozesse. Hinzu kam, dass es keine Überprüfungen über die vergebenen
Benutzerrechte gab. Auch konnte kein Nachweis über die durchgeführten Änderungen erbracht werden. Modifikationen ließen
sich nicht nachvollziehen und die fehlende Dokumentation stellte die Einhaltung von Richtlinien in Frage.
Verbesserte Datenpflege der Benutzerkonten und Zugriffsrechte gesucht
Eine Provisioning-Lösung, so die Vorstellung der Bonner IT-Strategen, sollte die Probleme lösen. Diese sollte es ermöglichen,
dass die Neuanlage, Änderung und Löschung von Benutzer und Computerobjekten sowie deren Attribute automatisch in verschiedene
Zielsysteme übernommen werden. Administratoren sollten so Aufträge schneller bearbeiten können und vermeiden, dass Daten doppelt
gepflegt werden müssen.
"In einem ersten Schritt haben wir versucht, ein eigenes Tool zur Optimierung des IT-Service-Managements zu entwickeln. Nach
einiger Zeit wurde jedoch klar, dass das Programmieren eines eigenen Werkzeugs nicht alle Anforderungen erfüllen und sich nicht
in die bestehende Infrastruktur integrieren lassen würde“, sagt Skoda. Auch die Stadt Köln hatte ähnliche Probleme mit ihrem
IT-Management und gemeinsam machte man sich auf die Suche nach einer Lösung. Ziel war es die Betriebskosten zu reduzieren,
die Daten und Systemsicherheit zu erhöhen und die Redundanz der Daten zu vermeiden.
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